Spektrum / Wurzelkanalbehandlung / Endodontische Behandlungen

Beginnend am äußeren Zahnschmelz schreiten die Kariesbakterien langsam immer weiter in das Zahninnere fort. Werden die Bakterien auf ihrem Weg ins Zahninnere nicht gestoppt, erreichen sie mit der Zeit die Pulpahöhle in der der Nerv liegt. Ein Zahn kann zerstörte Zahnsubstanz nicht nachbilden, aus diesem Grund spricht der Volksmund auch vom sogenannten „Loch im Zahn“. Wird ein Loch mit der Zeit zu tief, kann es dazu kommen, dass die Pulpahöhle eröffnet wird und unzählige kleine Kariesbakterien in sie eindringen und den Nerv infizieren. Ein infizierter Nerv führt dazu, dass unser Immunsystem eine vermehrte Durchblutung aktiviert. Diese sogenannte Hyperämie und der beginnende Zerfall des Pulpagewebes können dazu führen, dass sich im Inneren des Zahnes ein hoher Druck aufbaut, der für die Betroffenen sehr schmerzhaft sein kann.
Über die kleinen Löcher an den Wurzelspitzen kann ein Teil des nekrotischen Gewebes zurück in den Kieferknochen fließen, wodurch eitrige Herde an den Wurzelspitzen im Röntgenbild sichtbar werden. Unbehandelt können sich diese Eiteransammlungen im Kieferknochen ausbreiten und weitere Erkrankungen wie z.B. Abszesse, Zysten oder eine apikale Parodontitis bedingen.


 

 

 

 

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Endodontische Behandlung (Wurzelkanalbehandlung)

Die Endodontie bezeichnet die Lehre vom Inneren des Zahnes und bezieht sich damit auf die Erkrankung des Pulpagewebes (Nervgewebe). Einige Patienten kommen im Rahmen einer Wurzelkanalbehandlung mit diesem Thema in Berührung. Wir möchten Ihnen genau erläutern, wie es zu einer Wurzelkanalbehandlung kommen kann und welche Methoden unserer Praxis dafür zur Verfügung stehen.

Der Zahnaufbau                                     Um die einzelnen Behandlungsmaßnahmen nachvollziehen zu können ist es wichtig den Aufbau eines Zahnes in den Grundzügen zu kennen:
Ein Zahn besteht immer aus einer Zahnkrone und mindestens einer Wurzel. Je nachdem ob der Zahn im Front- oder Seitenzahnbereich; Ober-oder Unterkiefer liegt kann die Wurzelanzahl zwischen 1 bis 3 Wurzeln variieren.

Jede dieser Wurzeln hat an ihrer Spitze ein Loch über welches der Zahnnerv in die sogenannten Wurzelkanäle eintritt. Im Inneren der Zahnkrone treffen alle Nervenstränge in der sogenannten Pulpahöhle zusammen. Kommt es nun zu einer Infizierung dieses Nervens, müssen unweigerlich alle Kanäle eines Zahnes entsprechend behandelt werden.
Wie kann das Pulpagewebe infiziert werden?
Neben einigen anderen Ursachen ist der häufigste Grund für eine Infektion der Pulpa die Volkskrankheit Karies. Diese wird durch Bakterien verursacht.

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