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Dieser Chip ist nur 4x5 Millimeter groß und besteht größtenteils aus Chlorhexidin, einem erprobten Wirkstoff gegen Bakterien. Da Chlorhexidin kein Antibiotikum ist, können Sie auch keine Resistenz dagegen entwickeln. Der PerioChip® wird direkt in der betroffenen Zahnfleischtasche platziert und entfaltet dort seine Wirkung.

  

(Quelle:www.periochip.de)

Da er biologisch abbaubar ist, muss er nicht durch unsere Zahnärzte oder das Prophylaxefachpersonal entfernt werden. Der PerioChip wird nach 10 Tagen vollkommen aufgelöst sein, jedoch hält seine Wirkung noch drei weitere Monate an und verhindert somit einen bakteriellen Neubefall.
Gerne beraten wir Sie zu den einzelnen Möglichkeiten.

Regenerationsbehandlung durch Emdogain und Pref-Gel

In äußerst seltenen Fällen kann das Parodontium (der Zahnhalteapprat) bei betroffenen Zähnen breite Defekte aufweisen. Hier ist für den Zahnerhalt eine Emdogain-Behandlung indiziert, die eine Geweberegeneration des Parodontiums bewirkt. Dazu wird auf die freiliegende Wurzeloberfläche das Pref-Gel aufgetragen, eine pH-neutrale, 24%ige EDTA-Lösung zur Konditionierung der Wurzeloberfläche. Anschließend wird je nach Defektgröße entweder das Emdogain oder das Emdogain Plus aufgetragen. Beide bestehen aus verschiedenen Proteinen, die sich zu einer Matrix vereinigen und die Bildung von Wurzelzement fördern. Dadurch findet in den folgenden Wochen durch Anlagerung eine Geweberegeneration statt, die Ihrem Zahn wieder ausreichend Stabilität bietet.

Tätigkeitsschwerpunkt   Parodontitis

Frau Specht hat in 2006 im Rahmen eines Curriculums an der Haranni Akademie in Herne den Tätigkeitsschwerpunkt in Parodontologie erworben. In diesem Jahr hat sich Herr Dr. Specht ebenfalls dazu entschieden das Curriculum für Parodontologie zu besuchen. Die Kurse dazu werden im kommenden Frühjahr absolviert sein, sodass wir ab Mitte 2016 zwei Behandler haben, die auf diesem Gebiet vertiefte Kenntnisse vorweisen können.

Welche zusätzlichen Maßnahmen können getroffen werden?

PSI-Code
Im Rahmen einer allgemeinen Vorsorgeuntersuchung ist es möglich einen kleinen Parodontalstatus zu erheben. Bei diesem sogenannten PSI (Parodontal Screening Index) werden beide Kiefer zusammen in Sextanten eingeteilt, die mit einer Spezialsonde vermessen werden. Für jeden Sextanten ergibt sich anschließend ein Mittelwert.

Dieser PSI-Code, der sich aus der Sondierungstiefe, Blutungsneigung und dem Plaquebefund (Zahnbelag) ermitteln lässt, gibt Aufschluss darüber, in welchem Zustand sich Ihr Zahnhalteapparat befindet und ob weitere Maßnahmen getroffen werden müssen.
Private Versicherungen übernehmen diese Leistungen in der Regel 2 Mal im Jahr. Die gesetzliche Krankenversicherung hingegen nur alle 9. Quartale. Natürlich haben Sie die Möglichkeit die PSI-Erhebung auch als Privatleistung innerhalb der 9. Quartale durchführen zu lassen.

Mikrobiologische Untersuchung
Wie bereits erwähnt, ist eine Parodontitis auf die übermäßige Vermehrung von Bakterien zurückzuführen. Da es unterschiedliche Bakterienstämme gibt, ist es manchmal sinnvoll eine Keimbestimmung durch ein Speziallabor durchführen zu lassen. Hierzu entnehmen wir Ihnen anhand dünner Papierstreifen mehrere Plaqueproben direkt am Zahnhals zwischen Zahn und Zahnfleisch, wo sich die schädlichen Bakterien in der Regel ansiedeln. Die mikrobiologische Auswertung wird uns binnen weniger Tage von unserem Labor zugesandt und schlüsselt genau auf, welche Bakterienstämme vorliegen. So können wir ein geeignetes Antibiotikum unterstützend zur Therapie einsetzen.

Platzieren eines PerioChip®
Manche Zahnfleischtaschen haben bereits eine Sondierungstiefe von 5mm und mehr und sind somit für eine alleinige herkömmliche Parodontitisbehandlung ungeeignet. Eine konventionelle Parodontitisbehandlung müsste nun um parodontalchirurgische Maßnahmen erweitert werden. Diese können jedoch in vielen Fällen mit dem Einsetzen eines PerioChip vermieden werden.

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